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Ombeere – wenn aus einer Anfrage mehr wird

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Poster & Flyer for the Startup Ombeere

Angefangen hat es mit einer ganz normalen Anfrage.

Zwei Gründerinnen meldeten sich bei uns, weil sie für ihr neues Unternehmen Drucksachen benötigten. Schon beim ersten Austausch wurde deutlich, dass Tina und Katja ziemlich genau wussten, was ihnen dabei wichtig ist. Sie wollten nicht einfach irgendein Papier. Zertifizierte Papiere, die Auswahl der Materialien und ein bewusster Umgang mit Ressourcen spielten für sie eine wichtige Rolle.

Und damit waren wir ziemlich schnell bei einem Thema, das uns selbst seit Beginn unseres Unternehmens beschäftigt.

Für uns hört das nicht bei der Auswahl des Papiers auf. Natürlich schauen wir darauf, welche Papiere wir einsetzen, woher die Fasern stammen und welche Zertifizierungen sie tragen. Aber genauso wichtig ist, was danach passiert.

Welche Maschinen setzen wir für die Produktion ein und wie hoch ist ihr Energieverbrauch? Was geschieht mit verbrauchten Tonerkartuschen und anderen Verbrauchsmaterialien? Welche Materialien verwenden wir für die Weiterverarbeitung? Und wie verpacken wir am Ende das fertige Produkt?

Diese Gedanken ziehen sich bei uns durch den gesamten Arbeitsablauf – bis hin zur Umverpackung und zum Klebeband. Denn wenn man sich mit einem bewussteren Umgang mit Ressourcen beschäftigt, kann man nicht beim Papier aufhören.

Vieles davon sind kleine Entscheidungen, die ein Kunde auf den ersten Blick vielleicht gar nicht sieht. Für uns gehören sie trotzdem dazu. Nicht weil eine einzelne Maßnahme alles verändert, sondern weil die Summe dieser Entscheidungen bestimmt, wie wir arbeiten.

So wurde aus der ersten Anfrage von Tina und Katja schnell ein interessantes Gespräch. Wir merkten, dass wir bei manchen Dingen ähnlich denken.

Und irgendwann war klar: Das passt. Wir möchten gerne zusammenarbeiten.

Erst danach haben wir die ganze Geschichte hinter Ombeere kennengelernt.

Was direkt vor unserer Haustüre wächst

Mit Ombeere möchten Tina und Katja Menschen wieder näher an die Natur bringen. Dabei verbinden die beiden Schwestern Kräuterwissen, Yoga und Waldbaden.

Als wir sie gefragt haben, wie aus ihren unterschiedlichen Interessen eine gemeinsame Idee entstanden ist, haben sie uns gleich ein wenig korrigiert:

„So unterschiedlich sind unsere Interessen eigentlich gar nicht. Uns beiden ist wichtig, Menschen wieder näher an die Natur zu bringen und ihnen die Augen dafür zu öffnen, was direkt vor unserer Haustüre alles zu entdecken, zu erleben und zu bestaunen ist. Oft braucht es dafür gar nicht viel – manchmal nur ein bisschen Zeit, Neugier und einen neuen Blick auf die Dinge.“

Dabei haben die beiden schnell gemerkt, dass ihre Bereiche viel mehr miteinander verbindet, als man auf den ersten Blick vielleicht vermutet:

„Yoga, Kräuterwissen und Waldbaden ergänzen sich für uns ganz natürlich. Genau daraus ist die Idee für Ombeere entstanden.“

Mal geht es ums Entdecken und Lernen, mal ums Wahrnehmen, Bewegen und Durchatmen. Der gemeinsame Nenner ist immer derselbe: sich Zeit nehmen für Dinge, die im Alltag leicht untergehen.

Zwei Schwestern, die gerne etwas aufbauen

Dass Tina und Katja Ombeere gemeinsam gegründet haben, passt zu den beiden. Sie teilen nicht nur viele Interessen, sondern offenbar auch die Art, wie sie an neue Dinge herangehen.

„Wir ticken in vielen Dingen sehr ähnlich: Wir packen gerne an, entwickeln neue Ideen und haben Spaß daran, etwas von Grund auf aufzubauen. Gleichzeitig sind wir beide kreativ und schätzen die Ideen der jeweils anderen sehr. Vor allem wissen wir, dass wir uns aufeinander verlassen können – und genau das macht es für uns besonders schön, Ombeere gemeinsam aufzubauen.“

Diese Eigenständigkeit erleben wir auch in unserer Zusammenarbeit. Das Logo haben Tina und Katja selbst entwickelt. Ebenso kommen die Gestaltungen für Flyer, Gutscheinkarten, Aufkleber und Poster von ihnen.

Sie brauchen uns also nicht, um ihnen zu sagen, wie Ombeere aussehen soll.

Unsere Aufgabe beginnt dort, wo aus ihren Entwürfen fertige Produkte werden. Wir beraten bei Papier und Material, schauen auf die technische Umsetzung, prüfen die Druckdaten und kümmern uns um die Produktion.

Auch das gehört für uns zu einer guten Zusammenarbeit: nicht mehr zu übernehmen als notwendig, sondern dort Erfahrung einzubringen, wo sie tatsächlich gebraucht wird.

Papier ist nicht einfach Papier

Bei Ombeere haben wir uns bewusst mit der Papierauswahl beschäftigt. Die Haptik eines ungestrichenen Naturpapiers passt sehr gut zum Auftritt und zu dem, was Tina und Katja vermitteln möchten.

Dabei ist allerdings eine Unterscheidung wichtig: Der Begriff Naturpapier sagt zunächst etwas über die Oberfläche aus. Naturpapiere sind ungestrichen. Ob ein Papier aus Recycling- oder Frischfasern besteht und woher diese Fasern stammen, lässt sich daraus allein nicht ableiten.

Deshalb achten wir zusätzlich auf Zertifizierungen und arbeiten unter anderem mit Papieren mit Blauem Engel und FSC-Kennzeichnung.

Bei grafischen Papieren mit dem Blauen Engel ist vorgeschrieben, dass sie aus 100 Prozent Altpapier bestehen.

FSC wiederum setzt Standards für die verantwortungsvolle Herkunft von Holz und Fasermaterialien sowie deren Lieferkette; was genau ein FSC-gekennzeichnetes Papier enthält, hängt von der jeweiligen Kennzeichnung ab.

Für Tina und Katja war es wichtig, sich auch bei ihren Drucksachen mit der Materialauswahl auseinanderzusetzen. Für uns war es schön zu merken, dass etwas, worauf wir in unserem Betrieb seit Jahren achten, auch für die beiden eine Rolle spielt.

So wurde aus der Frage nach dem richtigen Papier ein Teil unserer Zusammenarbeit.

Wie aus einer Brombeere Ombeere wurde

Auch hinter dem Namen steckt eine Geschichte, die ziemlich gut zu den beiden passt.

„Die Namensfindung war tatsächlich gar nicht so einfach. Wir wollten einen Namen, der unsere unterschiedlichen Bereiche verbindet und trotzdem leicht und persönlich klingt. Irgendwann sind wir bei der Brombeere gelandet – und daraus entstand die Idee, einfach das ‚Br‘ wegzulassen.“

Aus Brombeere wurde Ombeere.

„‚Om‘ steht für Yoga, ‚Beere‘ für Kräuterkunde, Naturwissen und alles, was draußen wächst und entdeckt werden kann. Heute sind wir mit dem Namen sehr happy, weil er genau diese Verbindung widerspiegelt und sich einfach nach uns anfühlt.“

Zwei Buchstaben weniger – und plötzlich war ein Name da, der ziemlich viel von dem zusammenbringt, wofür Ombeere steht.

Ombeere kann auch Firmenausflug

Je mehr wir über Ombeere erfahren haben, desto deutlicher wurde uns, wie vielseitig die Idee eigentlich ist.

Natürlich kann man selbst an einem Yogaangebot, einer Kräuterwanderung oder beim Waldbaden teilnehmen. Interessant finden wir aber auch, was sich daraus für Unternehmen und Teams entwickeln lässt.

Tina und Katja bieten ihre Naturerlebnisse ausdrücklich auch als Firmenerlebnisse und Teambuildings an. Eine begleitete Kräuterwanderung oder gemeinsames Waldbaden kann aus einem klassischen Firmenausflug etwas ganz anderes machen: raus aus dem gewohnten Arbeitsumfeld, gemeinsam etwas entdecken und Zeit miteinander verbringen, ohne dass der nächste Besprechungspunkt auf der Tagesordnung steht.

Auch Yoga lässt sich gut in den Unternehmensalltag integrieren. Viele Unternehmen beschäftigen sich heute mit betrieblicher Gesundheitsförderung oder gestalten eigene Gesundheitsprogramme für ihre Mitarbeitenden. Eine gemeinsame Yogaeinheit, Waldbaden oder ein Naturerlebnis können hier interessante Bausteine sein – beispielsweise im Rahmen eines Gesundheitstages, eines Teamtages oder als bewusste Auszeit vom Arbeitsalltag.

Dabei muss es nicht immer das große Event sein. Manchmal ist gerade der Wechsel der Umgebung das Interessante: gemeinsam rausgehen, sich bewegen, etwas Neues kennenlernen oder einfach einmal bewusst zur Ruhe kommen.

Und Ombeere richtet sich nicht nur an Erwachsene. Auch Kinder können Natur mit Tina und Katja entdecken. Dabei darf es spielerisch sein: draußen unterwegs sein, Naturmaterialien kennenlernen, kreativ werden und erfahren, was unmittelbar in der eigenen Umgebung wächst und lebt.

Damit bekommt der Gedanke hinter Ombeere noch einmal eine andere Dimension. Naturwissen, Bewegung und bewusste Auszeiten können ganz unterschiedliche Menschen erreichen – Erwachsene, Kinder, Familien oder eben ein ganzes Team.

Was nimmt man von Ombeere mit nach Hause?

Uns hat interessiert, was Tina und Katja mit ihren Angeboten eigentlich erreichen möchten. Nicht nur während eines Kurses oder einer Wanderung, sondern danach.

Bei ihren Kräuter- und Naturangeboten wünschen sie sich:

„… dass die Menschen motiviert, neugierig und inspiriert nach Hause gehen – am liebsten so, dass sie gleich wieder rausgehen möchten, selbst etwas entdecken, sammeln und daraus etwas machen.“

Vielleicht erkennt man beim nächsten Spaziergang eine Pflanze wieder, an der man vorher hundertmal vorbeigegangen ist. Vielleicht bekommt man Lust, selbst etwas auszuprobieren oder sich weiter damit zu beschäftigen.

Nach Yoga oder Waldbaden darf dagegen ein anderes Gefühl bleiben:

„Nach Yoga oder Waldbaden darf es dagegen auch einfach das Gefühl sein, für eine Weile aus dem Alltag ausgestiegen zu sein, durchgeatmet zu haben und entspannter nach Hause zu kommen.“

Das gilt am Ende vielleicht genauso für eine Einzelperson wie für ein Team nach einem gemeinsamen Tag: Man nimmt etwas mit, das über das eigentliche Angebot hinausgeht.

Was möchtet ihr in die Welt bringen?

Diese Frage stellen wir den Gründern in unserer Reihe ganz bewusst. Denn die Antwort erzählt häufig mehr über ein junges Unternehmen als eine Aufzählung seiner Leistungen.

Tina und Katja haben darauf eine Antwort gegeben, die wir deshalb auch nicht kürzen möchten:

„Wir möchten zeigen, wie viel direkt vor unserer Haustüre zu entdecken ist und wie gut es tun kann, sich wieder bewusster mit der Natur, dem eigenen Körper und dem Moment zu verbinden. Dabei soll Naturwissen nicht verstaubt wirken, sondern neugierig machen, kreativ sein und sich ganz selbstverständlich in den Alltag integrieren lassen.“

Und weiter:

„Mit Ombeere möchten wir Menschen dazu inspirieren, wieder öfter rauszugehen, genauer hinzuschauen und die kleinen Dinge in der Natur bewusster wahrzunehmen.“

Damit schließt sich für uns der Kreis zu unserem ersten Gespräch.

Angefangen hat alles mit einer Anfrage für Drucksachen und dem Wunsch nach zertifiziertem Papier. Daraus wurde ein Austausch über Materialien, Produktion und darüber, warum bestimmte Entscheidungen für Tina und Katja wichtig sind.

Und irgendwann ging es längst nicht mehr nur um Papier.

Genau solche Kundenbeziehungen mögen wir. Wir möchten nicht nur wissen, was wir produzieren sollen. Uns interessieren die Menschen dahinter, ihre Ideen und das, was sie mit ihrem Unternehmen in die Welt bringen möchten.

Bei Tina und Katja sind wir deshalb besonders gespannt, wie sich Ombeere weiterentwickelt. Ideen scheinen den beiden jedenfalls nicht so schnell auszugehen – und wir freuen uns, wenn wir bei der einen oder anderen davon wieder mit am Tisch sitzen.

Wer jetzt neugierig auf Ombeere geworden ist und mehr über Tina und Katja, ihre Angebote und Termine erfahren möchte, findet hier mehr:

Webseite: Ombeere – Natürlich verbunden mit dir und deiner Umgebung
Instagram: @om.beere



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