Grafik & Druck

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Eine Einladung zur Wiesn darf auch nach Wiesn aussehen

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invitation package with a matching gingerbread heart and a wooden board for a brotzeit

Wie aus einem Lebkuchenherz eine Idee wurde, die uns selbst so gut gefallen hat, dass wir sie am liebsten gleich übernommen hätten

Eine Einladung zum Oktoberfest ist eigentlich keine besonders komplizierte Sache. Datum, Uhrzeit und Treffpunkt müssen zum Gast, vielleicht noch ein QR-Code für weitere Informationen oder die Anmeldung. Das kann man per E-Mail machen oder mit einer schön gestalteten Karte.

Einer unserer Kunden wollte seine Kunden aber nicht einfach nur zum Oktoberfest einladen. Er wollte sie mit der Einladung schon ein bisschen überraschen.

Und solche Aufgaben mögen wir bei uns im Team besonders gerne.

Denn dann geht es nicht darum, eine fertige Idee einfach nur umzusetzen. Wir können uns zusammensetzen und überlegen: Was passt zum Anlass? Was passt zum Unternehmen? Und was können wir daraus machen, das besonders ist, aber trotzdem nicht übertrieben wirkt?

Beim Oktoberfest war das Lebkuchenherz ziemlich schnell auf dem Tisch. Es gehört einfach zur Wiesn. Jeder kennt es, jeder verbindet etwas damit und für eine Einladung bietet es sich natürlich an. Aber nur ein Lebkuchenherz auf eine Karte zu drucken, war uns dann doch etwas zu wenig. So entwickelte sich die Idee nach und nach weiter.

Ein wichtiger Bestandteil wurde ein Brotzeitbrett. Darauf platzierten wir das Lebkuchenherz als Motiv und in diesem Herz stand der Name des jeweiligen Gastes. Dazu kam das Logo unseres Kunden.

Damit hatte nicht jeder einfach das gleiche Werbegeschenk bekommen, sondern jeder Gast sein eigenes Brett mit seinem Namen.

Das gefiel uns schon einmal ziemlich gut.

Passend dazu gestalteten wir die eigentliche Einladung als Klappkarte ebenfalls in Form eines Lebkuchenherzens. Im Inneren standen die Informationen zum Oktoberfest und dort integrierten wir auch einen QR-Code für die weiteren digitalen Informationen.

Wir mussten also nicht versuchen, alles auf der Karte unterzubringen. Die Karte konnte das sein, was sie sein sollte: eine schöne Einladung, die man gerne aufklappt. Alles Weitere ließ sich über den QR-Code lösen.

Und wenn sich schon alles um ein Lebkuchenherz dreht, dann gehört für mich eigentlich auch ein richtiges dazu. Also bestellten wir echte Lebkuchenherzen direkt bei einem Hersteller. Damit stand die Idee.

Ein personalisiertes Brotzeitbrett, eine Klappkarte in Form eines Lebkuchenherzens und ein echtes Lebkuchenherz.

Jetzt musste das Ganze nur noch ordentlich beim Gast ankommen.

Die Idee sollte nicht erst im Karton anfangen

Auch beim Versand wollten wir nicht einfach einen neutralen Karton nehmen und damit war die Sache erledigt. Der Karton bekam deshalb einen Aufkleber mit dem Lebkuchenherz-Motiv und dem Logo unseres Kunden.

Keine komplizierte Sonderverpackung, keine riesige Produktion nur für die Verpackung. Ein gut gestalteter Aufkleber hat vollkommen gereicht.

Das finde ich an solchen Projekten ohnehin wichtig. Nur weil wir viele Möglichkeiten haben, müssen wir nicht immer alles machen, was technisch möglich wäre. Es muss zum Auftrag passen. Der Karton war notwendig, um alles vernünftig zu verschicken. Mit dem Aufkleber gehörte er plötzlich zur Idee dazu.

Der Gast sah also bereits von außen das Lebkuchenherz und das Logo des Unternehmens. Beim Öffnen kam dann das personalisierte Brotzeitbrett mit seinem Namen zum Vorschein, dazu die Klappkarte und schließlich noch das echte Lebkuchenherz.

Als dann die ersten fertigen Pakete bei uns standen, hat mir die Idee selbst so gut gefallen, dass ich schon überlegt habe, ob wir sie nicht auch einmal für eine eigene Einladung umsetzen sollten. Das passiert mir bei Kundenprojekten tatsächlich nicht oft. Aber hier passte einfach alles zusammen. Das Brotzeitbrett mit dem Namen des Gastes, die Karte als Lebkuchenherz, das echte Lebkuchenherz dazu und selbst der Karton nahm die Idee mit seinem Aufkleber wieder auf.

Nichts davon war für sich besonders kompliziert oder übertrieben aufwendig. Aber zusammen war es einfach eine richtig schöne Einladung zur Wiesn.

Und vielleicht ist genau das auch der beste Beweis dafür, dass die Idee funktioniert hat: Wenn man sie fertig vor sich liegen sieht und sich denkt, das würde ich für uns genauso machen.

Eine schöne Idee ist das eine. Sie richtig umzusetzen das andere.

Was man auf dem fertigen Paket natürlich nicht sieht, ist die Arbeit dahinter.

Irgendwann stehen bei uns die personalisierten Brotzeitbretter, die gedruckten Klappkarten, die Lebkuchenherzen und die Versandkartons. Dann muss aus diesen einzelnen Bestandteilen für jeden Gast das richtige Paket werden.

Und bei personalisierten Produkten muss man dabei genau arbeiten. Das Brotzeitbrett mit dem Namen eines Gastes sollte schließlich nicht bei einem anderen ankommen.

Also werden die einzelnen Bestandteile zugeordnet, kommissioniert, kontrolliert, verpackt und anschließend verschickt.

Für mich gehört das genauso zum Projekt wie die Gestaltung vorher.

Wir können die schönste Idee haben. Wenn am Ende der falsche Name im Karton liegt oder ein Bestandteil fehlt, interessiert den Empfänger nicht mehr, wie schön unsere Gestaltung eigentlich war.

Deshalb denken wir solche Projekte gerne von Anfang bis Ende. Wir überlegen nicht nur, wie eine Einladung aussehen könnte, sondern auch, wo die einzelnen Bestandteile herkommen, was wir selbst produzieren, was bestellt werden muss und wie wir alles später zusammenbringen.

Das ist keine spektakuläre Arbeit.

Aber genau diese Dinge müssen funktionieren.

Der Karton ist das Erste, was der Gast sieht

Also haben wir ihn mitgedacht. Mehr eigentlich nicht.

Wir haben keine aufwendige Verpackung entwickelt, nur damit wir später sagen können, dass wir eine besondere Verpackung entwickelt haben. Wir hatten einen vernünftigen Versandkarton und haben ihn mit dem Lebkuchenherz-Aufkleber und dem Logo unseres Kunden in die Gestaltung aufgenommen.

Das hat gereicht.

Und genau solche Lösungen gefallen mir.

Man kann bei Grafik und Druck heute unglaublich viel machen. Besondere Papiere, Veredelungen, Formen, Personalisierungen und viele andere Dinge. Wir nutzen diese Möglichkeiten auch gerne, wenn sie zu einem Projekt passen. Aber mehr ist nicht automatisch besser.

Bei dieser Einladung war schon genug da. Das personalisierte Brotzeitbrett war etwas Besonderes. Die Karte hatte ihre eigene Form. Dazu kam das echte Herz.

Hätten wir jetzt noch versucht, den Karton zum eigentlichen Star der Sendung zu machen, wäre es wahrscheinlich irgendwann zu viel geworden. Der Aufkleber hat die Verbindung hergestellt. Mehr musste er nicht tun.

Für den Gast war es einfach seine Einladung

Intern bestand dieses Projekt natürlich aus vielen einzelnen Aufgaben. Gestaltung, Personalisierung, Druck, Beschaffung, Kommissionierung, Verpackung und Versand. So müssen wir arbeiten, damit am Ende alles funktioniert.

Der Gast sieht davon nichts. Er bekommt einen Karton, öffnet ihn und findet darin seine Einladung zum Oktoberfest. Und das ist für mich der entscheidende Punkt. Unternehmen müssen solche Projekte in einzelnen Arbeitsschritten organisieren. Der Empfänger erlebt aber nur das Ergebnis.

Bei unserer Wiesn-Einladung begann die Idee deshalb schon außen auf dem Karton und zog sich über das personalisierte Brotzeitbrett und die Klappkarte bis zum echten Lebkuchenherz. Der QR-Code führte anschließend dort weiter, wo es digital praktischer war.

Für uns waren das viele Arbeitsschritte.

Für den Gast war es einfach seine Einladung.

Und so sollte es sein.

Unternehmererkenntnis: Vielleicht denken wir manchmal zu früh darüber nach, was wir produzieren wollen

Das ist für mich die eigentliche Erkenntnis aus diesem Auftrag.

Wenn ein Unternehmen eine Einladung braucht, denkt man zuerst an eine Karte. Wenn Kunden etwas bekommen sollen, denkt man an ein Werbegeschenk. Und wenn das Ganze verschickt werden muss, kommt am Ende noch der Karton dazu.

Das ist logisch.

Aber vielleicht ist es manchmal interessanter, noch einen Schritt vorher anzufangen.

Was möchten wir eigentlich beim Empfänger erreichen?

Unser Kunde wollte seine Gäste nicht nur darüber informieren, dass sie zum Oktoberfest eingeladen sind. Er wollte ihnen schon mit der Einladung eine Freude machen und ein bisschen Vorfreude auf die Wiesn schicken.

Von diesem Gedanken aus haben wir weitergemacht.

So kam das Lebkuchenherz auf den Tisch. Daraus wurde die Karte. Das Motiv fand seinen Platz auf dem Brotzeitbrett und wurde mit dem Namen jedes einzelnen Gastes personalisiert. Wir bestellten echte Lebkuchenherzen dazu und nahmen am Ende auch den Versandkarton mit in die Gestaltung.

Keines dieser Dinge ist für sich genommen eine riesige Erfindung.

Das muss es aber auch gar nicht sein.

Ich glaube, gute Ideen im Unternehmensalltag entstehen häufig genau so. Man schaut sich an, was man erreichen möchte, setzt sich zusammen, spricht darüber und irgendwann kommt jemand mit einem Gedanken, bei dem die anderen sagen: Das könnte funktionieren.

Dann entwickelt man ihn weiter.

Manches wird verworfen, anderes kommt dazu und irgendwann sollte man auch aufhören, noch mehr hineinpacken zu wollen.

Dann wird umgesetzt.

Genau das lieben wir an solchen Aufgaben.

Und bei diesem Auftrag hat es mir besonders viel Spaß gemacht, weil ich am Ende selbst vor dem fertigen Paket stand und dachte: Das möchte ich für uns eigentlich auch einmal machen.

Ein größeres Kompliment kann ich einer Kundenidee fast nicht machen.

Wenn Sie für Ihre Kunden, Mitarbeiter oder Geschäftspartner ebenfalls etwas planen und noch nicht genau wissen, wie die Idee am Ende aussehen könnte, dann erzählen Sie uns gerne davon.

Wir setzen uns bei solchen Aufgaben ohnehin am liebsten erst einmal gemeinsam hin und überlegen.

Und wenn die Idee steht, kümmern wir uns darum, dass am Ende auch das richtige Brotzeitbrett im richtigen Karton liegt.


MBE Blog

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